Osteoporosetherapie

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Die Osteoporose ist definiert als eine chronische Skeletterkrankung, die durch eine Verminderung der Knochenmasse, eine Störung der Knochenmikroarchitektur und ein erhöhtes Frakturrisiko charakterisiert ist. Gemäß Angaben der WHO von 1994 leiden weltweit etwa 30 Prozent der postmenopausalen Frauen an Osteoporose. Etwa zwei Drittel der weiblichen und ein Drittel der männlichen Bevölkerung sind im Alter davon betroffen

Definierten Risikogruppen der Osteoporose

  • Frauen vor und nach dem Erreichen der Menopause.
  • Patienten mit familiärer Belastung.
  • Patienten mit chronischen Erkrankungen, bei den eine längerfristige Einnahme von Glukokortikoiden notwendig ist (z.B. rheumatoide Arthritis, chronische Darmentzündungen, chronische Atemwegserkrankungen, Organtransplantierte, etc.).
  • Patienten mit manifester Osteoporose, aber ohne bisherige Fraktur.
  • Patienten mit manifester Osteoporose und erlittener, osteoporotische Fraktur.

Prävention

Die Prävention von osteoporosebedingten Erkrankungen zielt darauf, den betroffenen Risikogruppen durch Information und Schulung dahingehend zu bringen, dass zukünftig Frakturen vermieden werden.

Folgende Maßnahmen sind Bestandteil unseres Behandlungskonzeptes:

  • Umsetzen des Präventivgedankens bei der Osteoporose
  • Zeitnahes Erkennen und Behandeln
  • Erhalt der Knochenmasse und Reduktion des Knochenmassenverlustes
  • Förderung der Bewegungssicherheit im Alltag und Verbesserung der Alltagsmotorik
  • Verbesserung von Flexibilität und Dehnfähigkeit
  • Reduktion des Sturzrisikos mit der Gefahr weiterer Frakturen
  • Kräftigung der statischen Haltemuskulatur
  • Schmerzreduktion durch gezielte Physiotherapie

Der Standpunkt, dass eine Osteoporose eine schicksalshafte Alterskrankheit ist, kann aus heutiger Sicht nicht gehalten werden. Heute ist sie unter der Voraussetzung, dass es nicht durch eine zu stark ausgeprägte Rarefizierung des Knochens zu einem Zusammenbruch des Knochengerüstes gekommen ist, als eine früh diagnostizierbare und gut behandelbare Krankheit einzustufen. Entsprechende Vorraussetzungen sind in unser überörtlichen Gemeinschaftspraxis gegeben.